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Yoga ist ein seit vielen Jahrhunderten bewährter Weg zu mehr Gesundheit, Ausgeglichenheit und Klarheit.

Im Yoga geht es um grundlegend einfache Dinge wie Bewegung und Atmen, um Wahrnehmen und Entspannen, aber ebenso auch um Anspannen und Motivation. So vereint Yoga die positiven Wirkungen von Entspannungstechniken mit denen eines Bewegungstrainings.

Die Körperübungen und die verschiedenen Entspannungs-, Atem- und Konzentrationstechniken steigern das seelische und körperliche Wohlbefinden. Eine regelmäßige Yoga-Praxis hilft, beweglich, belastbar und leistungsfähig zu bleiben.

Es findet sich für jeden ein passendes Übungsprogramm, um die individuellen Bedürfnisse nach mehr Ruhe, körperlichem und/oder seelischem Ausgleich oder auch Spiritualität zu befriedigen.

Wissenschaftliche Studien bestätigen heute, dass Yoga:

- Stress reduzuiert
- Verspannungen löst
- psychisches Wohlbefinden fördert
- vegetative Prozesse harmonisiert
- körpereigene Abwehrkräfte steigert
- Geduld und Akzeptanz im Umgang mit sich und anderen fördert
- Möglichkeiten zur Selbstveränderung und Erneuerung anregt


Die Praxis

Weder Wettbewerb noch Leistungsdenken bestimmen die Praxis des Yoga. Allein die eigene Bewusstheit beim Üben ist entscheidend. Sich Zeit nehmen, etwas Ausdauer, Beharrlichkeit und Geduld entwickeln – das sind die ersten Schritte für positive Veränderungen.

In den Yogastunden vereinen sich dynamische Bewegungsabläufe mit kraftvoll gehaltenen Formen. Je nach Voraussetzung und Zielsetzung werden dabei sehr leichte bis sehr fordernde Asanas und Vinyasas geübt. Verspannungen können gelöst werden und gleichzeitig entwickeln sich Kraft, Ausdauer und Flexibilität.

Ein weiterer Teil der Praxis sind Atemübungen, Konzentrationsübungen, Meditation und Mantra-Rezitation.

  • Den Körper sinnvoll stärken und die Haltung gezielt verbessern, denn ein vitaler Körper schenkt unserem Inneren den Schutz und die Kraft, um sich zu entfalten.

  • Verstehen, wie Atmung und Wohlbefinden zusammenhängen. Wahrnehmen, wie ein gesunder Atem uns mit der Lebensenergie verbindet.

  • Lernen, zu entspannen und zu reflektieren. Mit einem ruhigen und wachen Geist innerlich zu Ruhe und Gelassenheit finden und mehr Klarheit in das eigene Leben bringen. Nur wer in sich ruht, ist dauerhaft den Anforderungen des Alltags gewachsen.

Wer kann Yoga üben?

Alle Übungen werden schrittweise aufgebaut und so gestaltet, dass sie dem Einzelnen dienlich sind, je nach persönlicher Voraussetzung und Bedürfnis. Die Praxis passt sich also dem Übenden an und nicht umgekehrt. Auf diese Weise ist es möglich, dass JEDER Yoga üben kann!




Wunschlos die Sinne,
die Strömungen der Gedanken
und Gefühle anhaltend,
das Herz
voll Frieden – dies ist der
allerhöchste Stand.
Yoga wird er genannt.


Katha Upanishad II, 3 ,10/11